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Opening KLÖNTAL TRIENNALE 2014: A PLACE LIKE THIS

Klöntal Triennale Klöntal, Glarona, Svizzera
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25. Mai – 10. August 2014 im Kunsthaus Glarus,
im Klöntal bis 14. September 2014
KLÖNTAL TRIENNALE 2014 – A PLACE LIKE THIS

ZU BEACHTEN: Anmeldung Busfahrt ins Klöntal und Abendessen unter: christoph.steiner@kunsthausglarus.ch bis 19. Mai. Das Klöntal kann auch mit dem Privatauto erreicht werden. (Parkplätze beim Hotel Richisau). Frühere Rückfahrten nach Glarus mit regulärem Postauto sind möglich ab Richisau um 16.25 und 18.25 Uhr.

Beteiligte KünstlerInnen: Hans Alder, Kai Althoff, Shannon Bool, Sarah Burger, Stefan Burger, Noa Eshkol, Honey-Suckle Company, Thomas Julier, Kariel, Rudolf Koller, Maria Loboda, Fabian Marti, Otto Meyer-Amden, Dane Mitchell, Christian Philipp Müller, David Renggli, Marta Riniker-Radich, Adele Röder, Michael Sailstorfer, Rico Scagliola & Michael Meier, Jerszy Seymour, Johann Gottfried Steffan, Hannah Weinberger.

Ansprachen und Performance von Dane Mitchell im Kunsthaus Glarus ab 13.30 Uhr. Um 14.30 Uhr Fahrt ins Klöntal, Inspektion der verschiedenen Interventionen und Performance von Christian Philipp Müller. Abendessen im Anschluss.

Kuratiert von Alexandra Blättler und Sabine Rusterholz Petko

Das Klöntal – oberhalb von Glarus gelegen – steht seit Mitte des 17. Jahrhunderts stets erneut im Fokus der Kunst: Fernab vom Massentourismus nährt das Tal mit seiner intakten Landschaft bis heute Vorstellungen einer idealen Utopie. Das faszinierte Künstlerinnen und Künstler seit jeher. A Place Like This nimmt diesen Faden auf und zeigt 23 internationale Positionen an ausgewählten Orten im Klöntal sowie im Kunsthaus Glarus. Die mehrheitlich eigens für den Ort neugeschaffenen Werke nehmen unmittelbaren Bezug auf die reichhaltige künstlerische Tradition des Klöntals, und die zeitgenössischen Kunstschaffenden sind eingeladen, sich auf den Ort und sein Erbe, die Landschaft und die Natur einzulassen und aus gegenwärtiger Sicht zu aktivieren.

Dabei können sie aus dem Vollen schöpfen, dokumentierten doch bereits der Zürcher Maler Conrad Meyer gemeinsam mit seinem holländischen Kollegen Jan Hackaert um 1655 das Tal, die Berge und den See, und auch im 18. Jahrhundert war das Klöntal wegen seiner Abgeschiedenheit ein Geheimtipp. So war es den englischen Malern Zwischenstation auf ihren Grand Touren durch die Schweizer Alpen und als sich Mitte des 19. Jahrhunderts die Landschaftsmalerei in Europa und die schweizerische Alpenthematik vollends entfalteten, wurde das Klöntal endgültig zu einem beliebten Treffpunkt für Künstler und Naturverbundene, darunter etwa Rudolf Koller oder Johann Gottfried Steffan, die im Sommer 1856 eine Künstlerkolonie im malerischen Ahornhain in der Richisau bildeten. Bis heute riss dieser Faden nie, das Klöntal konnte sich ein Stück Utopie erhalten, es blieb Ort des Rückzugs und der Konzentration, wo man der Hektik des Stadtlebens entfliehen und sich in beschaulicher Zurückgezogenheit in Einklang mit der Natur kontemplativ einem alternativen Lebensentwurf widmen konnte. Gerade heute ist die Beschäftigung mit entlegenen Orten wieder wesentlicher Ausgangspunkt künstlerischer Gesten: In den vergangenen zwanzig Jahren entstanden im Klöntal Projekte von Carl Andre, Balthasar Burkhard, Richard Long, Roman Signer, Fischli/Weiss, Christoph Büchel und vielen mehr.

Angesichts dieser illustren Vergangenheit drängt es sich geradezu auf, dieses Tal nun erstmals mit einer kuratierten Sommerausstellung zu bespielen, damit diese künstlerisch fruchtbare Geschichte fortgeschrieben werden kann.

Mehr Informationen bald unter:
www.kloentaltriennale.ch

Veniteci a trovare
il 24 maggio 2014

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