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Opening The Optical Unconscious / Das Optische Unbewusste

*kurator Klaus-Gebert-Strasse 5, Rapperswil, San Gallo, Svizzera
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John M Armleder / Nathaniel Axel / Francis Baudevin / Thomas Bayrle / Lisa Beck / Ross Bleckner / Sascha Braunig / Alex Brown / Luciano Castelli / Bjorn Copeland / Stéphane Dafflon / Philippe Decrauzat / Jay DeFeo / Trisha Donnelly / Ryan Foerster / Wayne Gonzales / Mamie Holst / Xylor Jane / Craig Kalpakjian / Stéphane Kropf / Friedrich Kuhn / Louise Lawler / David Malek / Daido Moriyama / Olivier Mosset / Oliver Payne and Nick Relph / Hugo Pernet / Mai-Thu Perret / Ara Peterson / Walter Pfeiffer / Loïc Raguénes / David Ratcliff / Peter Roehr / Nicolas Roggy / Ugo Rondinone / Alex Rose / Klaudia Schifferle / Michael Scott / Davina Semo / Stephen Sprott / Philip Taaffe / Andre Thomkins / Wolfgang Tillmans / Rosemarie Trockel / Kelley Walker / Dan Walsh

Als viertes Kapitel ihres Stipendiums laden Fredi Fischli und Niels Olsen Bob Nickas zur Umsetzung einer eigenständig konzipierten Ausstellung ein. Die Ausstellung übernimmt wörtlich Walter Benjamins erstmals geprägten Begriff aus seinem kanonischen Essay ‹Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit› von 1936 und bezieht sich zudem auch auf Rosalind Krauss‘ gleichnamiges Buch ‹Das Optische Unbewusste› von 1993. Benjamins zentrales Thema war die Veränderung unserer Wahrnehmung durch Fotografie und Film, und – besonders unter dem Gesichtspunkt der psychoanalytischen Praxis – die damit verbundene Entwicklung eines parallelen Unterbewusstseins, der Projektionen des Geistes und der Kamera. Fotografie und Film verwandelten gleichfalls die Malerei durch die Behauptung, diese sei durch sie obsolet geworden, was auch heute noch als Tatsache wahrgenommen wird. In der Reproduktion von Träumen versuchte die surrealistische Malerei zum Teil nur das darzustellen, was der Geist, das Unbewusste und die Vorstellungskraft sehen können. Die manipulierte Fotografie verfolgte natürlich auch dieses Anliegen, doch beinahe achtzig Jahre nach Benjamin, in einer Welt tragbarer Computer, digitaler Kameras und Telefone, die das unbewegte und bewegte Bild einfangen, scheinen die frühen fotografischen Arbeiten nur eine veraltete Zukunft, eine Art gehaltenes Versprechen darzustellen. Das gilt jedoch nicht für die Malerei, die immer im eigenen Zeit und Raum, sozusagen in einem Schwebezustand aufgehoben, existiert. Dazu führte das frühe fotografische Werk letztendlich zu Sofort-Bildern, wie sie heute jedermann macht, sodass die Fotografie zum blossen Readymade verkommt, das sogar gleich wieder gelöscht werden kann. Das Fotografische ist nicht mehr ein Ort des Staunens – besonders im Sinne Benjamins, wo die sonst flüchtigen Einzelheiten und Texturen der lebendigen Erfahrung eingefangen werden oder wo Licht und Ton und überdimensionierte bewegte Bilder in einem verdunkelten Raum auf die Leinwand fliessen – sondern ein Ort alltäglicher Banalität.

In der begrifflichen Aneignung „Des Optischen Unbewussten“ befasst sich die Ausstellung vor allem mit Malerei und Zeichnung und weniger mit Fotografie und Film, um unterschiedliche Ansatzpunkte für eine erhöhte Wahrnehmung zu bieten, was durch die scheinbar entgegengesetzten oder sogar schizophrenen Positionen von visionärer und surrealistischer Kunst bis zur Op Art und zum Fotorealismus noch unterstrichen wird. (Und man darf nicht vergessen, dass alle zeitweise verunglimpft oder abgelehnt worden waren.) In vielen Werken dieser Ausstellung entsteht eine Spannung zwischen mechanischer Reproduktion und von Hand geschaffenen Bildern. Dass die Auswahl von Werken mit derart unterschiedlichen Künstlern als willkürlich empfunden werden kann, zeigt wohl, dass die unbewussten Bedürfnisse nicht an die gleichen, für das Leben im Wachzustand geltenden Rahmenbedingungen gebunden sind, und auch nicht an das Bedürfnis, die Welt zu ordnen, um sie begreiflich zu machen. Allein im Unbewussten können wir nie lügen, nie mit Ausreden aufwarten und nie zu jenen Ausweichmanövern Zuflucht nehmen, mit denen man sich auf dem Terrain der Wirklichkeit zurechtfindet. Es sind Werke, die auf einer erhöhten Wahrnehmung bestehen, um die Wirklichkeit sowohl zu bündeln wie auch aufzulösen, und so die Pluralität von Wirklichkeiten aufzeigen. (Text: Bob Nickas, Übersetzung: Tarcisius Schelbert)

Doppelausstellung mit dem Kunst(Zeug)Haus, Rapperswil-Jona (Unterschiedliche Öffnungszeiten beachten)

Veniteci a trovare
il 4 giugno 2014

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