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LEONCE & LENA, Carl-Orff-Festspiele 2014

Kloster Andechs Bergstraße 2, Andechs, Germania
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Erstmalig in 17 Festspieljahren wird Georg Büchners "Leonce und Lena" am Heiligen Berg Premiere feiern. Carl Orff selbst hat 1917 Musik zu Büchners Lustspiel "Leonce und Lena" geschrieben. Wenngleich diese Fassung mehrfach zur Aufführung gelangte, so ist die Partitur heute verschollen. Im Sinne aber der Festspielprogrammatik, Orff wie auch sein Umfeld in all seinen Facetten zu präsentieren, findet dieses populäre Lustspiel seinen Platz im diesjährigen Spielplan. Von renommierten Instrumentalisten wird eigens für diese Produktion zum szenischen Geschehen Bühnenmusik geschaffen.
Handlung

Der gelangweilte Prinz Leonce soll heiraten. Das will er nicht. Also flieht er, trifft in der Ferne eine Lena, verliebt sich, kehrt zurück, nur um festzustellen, dass Lena die Auserwählte ist. Alles gut? Sprachwitz und Situationskomik, Melancholie und die Frage nach gesellschaftlicher Verantwortung, das ist "Leonce und Lena".
Zur Inszenierung

Ein Lustspiel hat Georg Büchner sein Stück genannt. Zu Recht. Denn ein verspielt lustiges Stück Satire ist dieses Stück allemal. Dass Orff sich nach diesem Theaterstück mit dem Sommernachtstraum von Shakespeare beschäftig hat, nimmt nicht Wunder. Büchners Stück ist allerdings mehr als nur eine heitere Posse. Es ist eine literarische Glosse auf die politischen Verhältnisse seiner Zeit: Die Duodezfürsten, die irrenden Liebenspaare, der High Society-Talk über die Ideenwelt Kants und seiner Nachahmer, die köstliche Dämlichkeit der Hofschranzen, Popanze der Macht und schlaue Vorachtundsechziger, die es in den Dreiteiler geschafft haben und aus dem Flugzeug heraus den Idealen ihrer Revolution mit Champagner zuprosten. Nebenbei wird mit spöttischer Liebhaberei die Welt der Romantik – auch mit einer gehörigen Prise Melancholie – in die Konstellation der Liebenden gedichtet. Kurz: Ein Meisterwerk an Spott und politischer Tiefe. Die Aufgabe der Inszenierung wird es sein, den Zuschauern unserer Mitwelt von 2014 die zeitbezogenen Verweise und Hiebe verständlich nahe zu bringen, damit das Publikum lachen kann über dieses Lustspiel und heiter aufnimmt, wozu politische Dämlichkeit führen kann. Wie es heißt: Lachen ist die spontanste Form der Übereinstimmung. Zum ersten Mal wird die Bühne des Festspielhauses zu einer Guckkastenbühne umgestaltet werden. Die Welt der Reichen und Schönen präsentiert sich in heiterem Rasengrün, einer Bühnengassenwelt, eine Illusionsszenerie, die durch archetektonische Überraschungen konterkariert wird. Auch die Kostümsprache wird dem entsprechen und versuchen die Personen an unserer Zeit zu holen, ohne in plumper Aktualisierung zu ersticken. Wäre Büchner ein Wiedergänger, reiste er mit seinem Liebespaar Leonce und Lena durch unsere Zeit, er fragte sich, warum um alles in der Welt wir uns denn noch für die Verwerfungen seiner Zeit des beginnenden 19. Jahrhunderts interessierten. Gibt es doch heute so viele Dinge und gesellschaftliche Lachhaftigkeiten, die er sofort porträtieren und auf die Bühnen bringen würde. Genau diese Frage will die Inszenierung von „Leonce und Lena“ beantworten, spaßig, humorvoll, grotesk und mit Liebe zum Menschen. Und es wäre sicher kein Fehler, wenn die Zuschauer am Ende des Abends sagten: „Meine Herren, in was für einer Welt leben wir denn? Was macht es sich der Mensch gestern und heute so schwer?“ Das Paradies auf Erden verhindern wir immer selber. Ob als Prinzen oder heutige Potentaten, ob als politisch Verfolgte oder Revolutionäre. Büchners „Friede den Hütten, Krieg den Palästen“ lässt sich in den Begriff des sozialen Friedens gießen. Den haben wir ja. „Ach so, haben wir?“, könnte Büchner fragen. Und Carl Orff schlösse sich dieser Frage bestimmt an.

Besetzung

Inszenierung: Marcus Everding
Musik: Stefan Blum & Ensemble
Bühne und Kostüme: Thomas Pekny
König Peter: Sebastian Goller
Prinz Leonce: Manuel Mairhofer
Prinzessin Lena: Christina Laas
Valerio: Jan Kittmann
Gouvernante: Josepha Sophia Sem
Präsident des Staatsrats: Wolf von der Burg
Hofprediger: Emanuel Möllers
Schulmeister: Konrad Wipp
Rosetta: Nastasja Winzig
Staatsrat / Volk: Mitglieder des Andechser Festspielchor
Choreinstudierung: Christian Meister

Termine
Fr., 27.06.14, 19.00 Uhr Sa., 28.06.14, 19.00 Uhr So., 29.06.14, 16.00 Uhr Fr., 04.07.14, 19.00 Uhr Sa., 05.07.14, 19.00 Uhr So., 06.07.14, 16.00 Uhr

Einführungsvortrag
1h vor Vorstellungsbeginn, Florian-Stadl, Eintritt frei

Spielstätte
Florian-Stadl

Preiskategorien
A € 55,-
B € 40,-
C € 25,-

www.carl-orff-festspiele.de

Veniteci a trovare
dal 27 giugno al 6 luglio 2014

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