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ROCKSTAH (D)

B72 Hernalser Gürtelbogen 72-73, Vienne, Austria
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"Pubertour" 2014

Zugeben, wenn man sein erstes Album „Nerdrevolution“ nennt und sich darauf mit Songs wie „Zocken > Ficken“ für gepflegtes Gedaddel und gegen Geschlechtsverkehr ausspricht, dann kann man sich hinterher nicht beschweren, wenn die Leute einen als Sonderling abstempeln. Tatsächlich war Rockstah nie der wildtrinkende, Gitarren-zerschlagende, Kokslines-wegziehende Weiberheld. Er ist faul, mag Videospiele mehr als Frauen, hat ein Lichtschwert, ernährt sich nur von Scheiße und zu allem Unnütz fallen ihm noch die Haare aus. Aber Rockstah hat sich genau das zu Eigen gemacht. Da können sich die Leute ihr Maul zerreißen so sehr sie wollen.

2008 debütierte Rockstah mit seinem „Glamrockrapper“-Mixtape, das als kostenloser Download rund 10.000 mal den Weg auf die Festplatten der Musikbegeisterten fand. 2010 folgte der nicht minder erfolgreiche zweite Teil. Im selben Jahr legte Max Nachtsheim mit seinem Debütalbum „Nerdrevolution“ nach und sorgte für Begeisterungsschübe in der gesamten HipHop-Gemeinde – sowohl auf Fan- als auch auf Rapperseite sprach man dem 29-jährigen großes Lob für ein solch eigenständiges Release aus. Rockstah wird von Falk zum spannendsten Newcomer des Jahres 2010 auserkoren, steht als Voract für Olli Banjo, Prinz Pi, die Orsons oder Casper auf der Bühne, spielt 2011 erstmals beim Splash! und fährt danach auf gemeinsame Headliner-Tour mit Cro und Ahzumjot.

Das Lob und die Erfolge in den Monaten nach Release sind vollkommen berechtigt. Tatsächlich schafft Rockstah es auf „Nerdrevolution“ all seine Facetten in ein schlüssiges Gesamtkonzept zu bringen. „Auf ‚Nerdrevolution’ war schon sehr viel von mir selbst zu hören. Aber die Platte war eben auch sehr auf das Klischee als Nerdrapper beschränkt“, blickt Rockstah zurück. Folglich greift das neue Album alles von „Nerdrevolution“ in reduzierter und weniger-aufdringlicher Form auf. Nerdig ist die Platte aber immer noch wenngleich das Wort aber kein einziges Mal erwähnt wird. Das schwingt lediglich im Subtext mit.

Rockstah’s zweites Album ist dabei schlicht mit „Pubertät“ betitelt. „Das ist ein Albumtitel, der es einfach auf den Punkt bringt und mir Unmengen an Möglichkeiten bietet.“ Rockstah kann das kleine Kind auspacken, dann wieder rotzfrech und vorlaut sein, eine gut dosierte Prise seines wohlbekannten Menschenhass einstreuen, aber auch mal ein wenig erwachsener als bisher sein – sprich: all die Facetten abbilden, die einen in dieser entwicklungspsychologischen Phase auf dem Weg vom Kind zum Erwachsenen begleiten. Dank Raphael Rasmus und Sam Exzellent fällt allerdings sofort die musikalische Eigenständigkeit auf.

Rockstah hat einen neuen Sound den man auch wiedererkennt – letztendlich ist das Neue eine konsequente Fortführung von dem Klanggerüst, das sich mit „A-Taste“ und „Klick deine Mutter“ im letzten Jahr schon angedeutet hatte. Konkret heißt das: weniger Elektronik, mehr echte Musik und vor allem: Lautstärke. Ein bisschen Noise Rock, ein bisschen ehrlicher Pop, und an den richtigen Stellen Auf-die-Fresse. „Der Wiederkennungswert, den ich bis dato nur thematisch hatte, ist jetzt auch musikalisch spürbar“, findet Rockstah. „Es sind nicht mehr einfach nur Beats die nach Videospielen klingen, sondern ein Sound, der die alten und neuen Themen viel besser verbindet. Einfach der nächste logische Schritt. ‚Pubertät’ ist in meinen Augen eine schlüssige Platte, die viel lockerer als die letzte geworden ist. Mit Ecken und Kanten und an den richtigen Stellen ehrlich catchige Popmusik.“

Veniteci a trovare
il 9 novembre 2014

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